NOANOA - Mädchen- und Frauenärztinnen
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Praxisgemeinschaft Dr. med. Danja Herb und Dr. med. Cordula Fittkow
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Praxen am Gleis 1
Misteltherapie © istockphoto.com/golfladi

Misteltherapie

Die Misteltherapie kann ergänzend zur konventionellen Therapie bei Krebserkrankungen angewandt werden. Sie ist ein Baustein der ganzheitlichen Behandlung und verbessert die Selbstregulationskräfte des Menschen durch Aktivierung des Immunsystems. Neben der Krebstherapie kann sie auch bei anderen Erkrankungen eingesetzt werden.

Optimalerweise beginnt die Misteltherapie bereits bei Diagnosestellung. Parallel werden zwei- bis dreimal wöchentlich subkutane Injektionen (unter die Haut) über etwa 3 Monate verabreicht. Nebenwirkungen der onkologischen Basistherapie (Operation, Chemo-, Radio-, Hormontherapie) können damit vermindert werden. Es zeigen sich weniger Erschöpfungsgefühle und Müdigkeit, auch weniger Neigung zu Depression und Antriebslosigkeit.

Auch nach der schulmedizinischen Basistherapie empfiehlt sich eine anschließende Behandlung mit Mistel in Wochenzyklen. Unter einer ein- bis zweimaligen wöchentlichen Injektion steigert sich das Wohlbefinden, das Kräftegefühl und der Lebensmut.

In Langzeitstudien konnte bei verschiedenen Krebserkrankungen eine Verlängerung der Überlebenszeit bei gleichzeitig verbesserter Lebensqualität belegt werden, auch wenn es von vielen Ärzten und den gesetzlichen Kassen noch nicht als Standardtherapie anerkannt wird.